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AlphaDas Agentic AI Framework ist ein erster Vorschlag zur Diskussion. Ihr Feedback ist willkommen.

Umsetzungsschritte Organisation

Rollen und Arbeitsteilung

AI Transformation Office (AITO) aufsetzen und einrichten (Zentrale Befähigung und Governance)

Es wird eine zentrale KI-Funktion nahe der Behördenleitung als Vorläufer von / zur strategischen Mandatierung und übergreifenden Steuerung eingerichtet. Umfang und Besetzung richten sich nach Behördengröße und Vorhaben; bestehende Funktionen können diese Aufgaben übernehmen.

  • Rollen:
    • Vorläufer von / (angesiedelt nahe der Behördenleitung)
    • Internes Beratungsteam (Befähigungs- und Dokumentationsinstanz)
    • Rollout-Verantwortliche
    • Risikomanager
  • Aufgaben:
    • Einsetzen einer strategischen Mandatierung und einer übergreifenden Steuerung
    • Praktisches Begleiten der Fachbereiche und gemeinsam mit den Teams aus den ersten Anwendungsfällen lernen
    • Dokumentation von Best Practices und Aufbau des zentralen Wissensmanagements der Behörde
    • Gezielte Befähigung der Use-Case-Projektteams durch Bereitstellung von Online-Anwendungsschulungen zum Umgang mit agentischen Verfahren sowie von Aufbau-Modulen für spezifische Rollen (z. B. oder Behördenleitungen)
    • Aufbau zentraler Kompetenzen und Unterstützungsmethoden für die Fachbereiche zur Verhinderung von dezentralen und unkoordinierten Einzelinitiativen/Insellösungen
    • Einbindung von Personalrat, Datenschutz und Informationssicherheit bereits in der Vorbereitungsphase zur rechtssicheren Vorbereitung notwendiger Dienst- und Erprobungsvereinbarungen

Projekthafte Umsetzung in multidisziplinären Teams

Erste agentische Anwendungsfälle werden projekthaft umgesetzt, um agiles Lernen zu ermöglichen und Risiken zu minimieren. Rollen, Aufgaben und Entscheidungsbefugnisse werden eindeutig festgelegt. Einfach zugängliche und direkte Kommunikationskanäle zwischen allen Beteiligten werden etabliert, um schnelle Reaktionen auf anfallende Herausforderungen zu ermöglichen.

  • Rollen:
    • mit ausreichender IT- und Schnittstellenkompetenz, der die Gesamtverantwortung für den Agenten übernimmt
    • Projektleitung, die die operative Gesamtsteuerung übernimmt, während die übergeordnete Umsetzungs- und Ergebnisverantwortung für die beim zuständigen Fachbereich liegt
    • Benennung von für die Datenbereitstellung
    • Benennung von verantwortlichen Ansprechpersonen aus den Bereichen Entwicklung und IT-Betrieb
    • Operative Team-Mitglieder mit Fachexpertise aus dem Fachbereich
  • Aufgaben:
    • Ende-zu-Ende-Steuerung des agentischen Fachsystems durch die Projektleitung (= )
    • Stichprobenartiges Ergebnis- und Verhaltensmonitoring des Agenten
    • Sicherheitsüberwachung und Notfallsteuerung
    • Verzahnung der technischen Machbarkeit mit der fachlichen Anforderungslogik
    • Sicherstellung des geordneten Übergangs in den späteren Regelbetrieb
    • Regelung von Zuständigkeiten im Nutzungskonzept

Kultur und Führung

Doppelbelastung berücksichtigen

Rollen werden zunächst häufig „on top“ zu bestehenden Aufgaben besetzt – entsprechende zeitliche Ressourcen und Prioritäten werden sichergestellt und als fester Zeitanteil in der Geschäftsverteilung ausgewiesen. Dies erfordert ein konsequentes Commitment der obersten Behördenleitung, die die Erprobung agentischer KI Top-Down priorisiert und auf die konsequente Umsetzung übergeordneter staatlicher Vorgaben hinwirkt.

Geschützte Experimentierräume einrichten

Die Behörde schafft eine abgegrenzte mit möglichst geringen Bürokratiehürden, in denen neue Mensch-Agenten-Teams risikoarm erprobt werden können. Die Pilotierung erfolgt zunächst in ausgewählten Gruppen oder Referaten mit konkreten Anwendungsfällen.

Change/Veränderungsbegleitung

Kommunikation

Die Behörde vermittelt KI als Fähigkeitserweiterung, die Arbeit reduziert und modernisiert sowie die Handlungsfähigkeit der Beschäftigten stärkt. Der Wandel wird explizit als Chance zur Aufwertung der Arbeit gestaltet. Die positiven Aspekte für den Arbeitsalltag werden dabei konkret benannt: KI-Agenten übernehmen u. a. zeitintensive Routinen wie die automatisierte Sichtung und Vorstrukturierung umfangreicher Akten, die rasche Recherche in komplexen Rechts- und Regelwerken sowie die Entlastung von manueller Datenerfassung. Dadurch gewinnen Beschäftigte wertvolle Freiräume für Tätigkeiten, die eine besondere menschliche Aufmerksamkeit benötigen (besondere Ausnahmen, persönliche Begleitung von Bürgerinnen und Bürgern etc.). Etwaige Ängste vor Überforderung oder Relevanzverlust werden durch diese transparente Gegenüberstellung proaktiv adressiert.

Einrichtung dezentraler Change-Teams und Vor-Ort-Begleitung

Die Behörde benennt bedarfsgerecht Change-Ansprechpersonen oder interdisziplinäre Change-Teams, die ab Beginn der Pilotierung an Referats- und Teamsitzungen teilnehmen. Sie greifen Sorgen bezüglich Überforderung oder Kontrollverlust im vertrauten Umfeld auf, vermitteln den Einsatz agentischer KI als Entlastung von Routinearbeit und unterstützen Beschäftigte individuell beim konkreten Erproben im Arbeitsalltag. Praxiserfahrungen spielen sie über kurze Feedbackkanäle direkt an das zentrale zurück. Unterstützung und Befähigung werden nach Tätigkeit, Vorkenntnissen und Adoptionsgeschwindigkeit differenziert; frühe Anwenderinnen und Anwender können in der Multiplikator-Rolle wirken.

Frühzeitige Partizipation und Beteiligungsformate

Partizipationsstrukturen werden ab Tag 1 der Vorbereitungsphase festgelegt. Die Partizipation wird durch das und den Interessenvertretungen organisiert. Zum Einsatz kommen praxisnahe Formate wie Zukunftswerkstätten, Fachbereichs-Sounding-Boards, Co-Creation-Workshops und agile Erprobungs-Sandboxes, damit Betroffene frühzeitig zu aktiven Gestaltern werden.

Kompetenzaufbau durch Praxis und Fallbearbeitung

Echte Handlungskompetenz entsteht über Schulungen hinaus primär im laufenden Dienstbetrieb durch die schrittweise Bewältigung zunehmend anspruchsvoller Anwendungsfälle. Durch wiederholte Praxisanwendung, engmaschige Diagnose- und Feedbackschleifen sowie einen souveränen Umgang mit Korrekturen und Irrtümern wird der persönliche Lernprozess der Beschäftigten nachhaltig gestärkt.

Leadership Safety

Führungskräfte werden frühzeitig einbezogen, um potenziellen Bedenken (z. B. Sorgen bezüglich der Überforderung von Mitarbeitenden, Kontrollverlust, veränderten Controlling-Anforderungen) wirksam zu begegnen. Sie erhalten spezifisches Leadership-Coaching, Supervision und Begleitung durch , um Sicherheit in der Führung hybrider Teams zu gewinnen.

Supervision und strukturierte Betreuungsformate

Ab der ersten Pilotphase werden bedarfsgerechte Ansprechstellen eingerichtet. oder Supervision ergänzen die Begleitung bei entsprechendem Bedarf. Beschäftigte und Projektteams werden bei der Arbeit mit agentischer KI emotional und fachlich eng betreut und nicht mit Unwägbarkeiten oder veränderten alleine gelassen.

Strukturen und Prozesse

Verbindliches Nutzungskonzept und Risikorahmen festlegen

Rollen, Freigabeschritte, Zugriffsgrenzen und Prüfpflichten im betrieblichen Ablauf der ersten pilotierten Services werden organisatorisch und rechtlich fixiert.

Schlankes Prozess-Redesign vor Use Case Umsetzung durchführen

Bestehende Prozesse werden nicht ungeprüft agentisch abgebildet, damit unnötige Komplexitäten (Schwachstellen, Medienbrüche, unnötige Prozessschritte etc.) nicht im Agenten-Workflow reproduziert werden. Dabei werden zunächst mehrere kleine, fokussierte Lösungen gegenüber komplexen Großsystemen bevorzugt.

Kontinuierliches Wissensmanagement frühzeitig etablieren

Die fortlaufende Dokumentation von Lerneffekten, Hürden und Best Practices aus den Pilotprojekten wird ab Tag 1 als organisatorischer Standard etabliert. Zudem wird sichergestellt, dass technische und architektonische Festlegungen umfassend und nachvollziehbar dokumentiert sind. Das Wissen wird allgemein zugänglich und unmittelbar nachnutzbar gemacht – sodass der Aufwand für Wissensmanagement als lohnenswert erkannt und nicht als reine Last am Projektende gesehen wird.

Erfolgsmetriken und Pilot-KPIs definieren

Der Einsatz von agentischer KI verfolgt immer ein konkretes Ziel. Dieses wird bereits für die ersten definiert. Durch die Festlegung einer geeigneten Metrik für die Erfolgsmessung (; z. B. Bearbeitungsdauer, Fehlerraten, Entlastungseffekt) wird es messbar gemacht, um Best und Worst Practices identifizieren zu können. Durch die Wirkungsmessung soll zugleich eine Fehlerkultur implementiert werden, indem schnelles und frühes „Scheitern“ bei fehlender Wirkung von Vorhaben als Lerngewinn und nicht als Problem eingestuft wird.

Prozessoptimierung im iterativen Betrieb

Ein Start auf Basis bestehender Prozesse ist zur Vermeidung von Verzögerungen zulässig, sofern eine verbindliche Nachbesserungspflicht die fortlaufende Anpassung und Vereinfachung im Realbetrieb sicherstellt.

Feedback geben

Das Framework ist ein erster Vorschlag. Ihr Feedback hilft dabei, ihn weiterzuentwickeln.

Hinweis

Ihr Feedback wird automatisch auf opencode.de veröffentlicht.

Geben Sie keine persönlichen Daten ein, zum Beispiel Name oder Adresse. Schreiben Sie so genau wie möglich, worum es Ihnen geht.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Chief AI Officer

Diese Person ist zuständig für alles, was mit KI zu tun hat. Dazu gehört:

  • festlegen, welche Ziele die Organisation mit KI erreichen will (KI-Strategie)
  • Regeln für den Umgang mit KI aufstellen (KI-Governance)
  • entscheiden, welche KI-Projekte und KI-Anwendungen die Organisation umsetzt

Die Person ist verantwortlich dafür, wie eine Organisation KI nutzt. Sie muss erklären können, was der Einsatz von KI bringt und welche Risiken er hat.

Chief Data Officer

Diese Person ist verantwortlich für alle Daten der Behörde. Sie entscheidet:

  • wie die Behörde mit ihren Daten arbeiten will (Datenstrategie)
  • welche Daten am wichtigsten sind (Kerndatensätze)
  • wie die wichtigsten Daten einheitlich aufbereitet werden, damit andere sie gut nutzen können (Datenprodukte)
  • welche Regeln es für den Umgang mit Daten gibt (Daten-Governance)

Chief AI Officer

Diese Person ist zuständig für alles, was mit KI zu tun hat. Dazu gehört:

  • festlegen, welche Ziele die Organisation mit KI erreichen will (KI-Strategie)
  • Regeln für den Umgang mit KI aufstellen (KI-Governance)
  • entscheiden, welche KI-Projekte und KI-Anwendungen die Organisation umsetzt

Die Person ist verantwortlich dafür, wie eine Organisation KI nutzt. Sie muss erklären können, was der Einsatz von KI bringt und welche Risiken er hat.

Chief Data Officer

Diese Person ist verantwortlich für alle Daten der Behörde. Sie entscheidet:

  • wie die Behörde mit ihren Daten arbeiten will (Datenstrategie)
  • welche Daten am wichtigsten sind (Kerndatensätze)
  • wie die wichtigsten Daten einheitlich aufbereitet werden, damit andere sie gut nutzen können (Datenprodukte)
  • welche Regeln es für den Umgang mit Daten gibt (Daten-Governance)

Service Owner

Diese Person ist verantwortlich für die KI-Agenten in einem bestimmten Arbeitsbereich.

Service Owner

Diese Person ist verantwortlich für die KI-Agenten in einem bestimmten Arbeitsbereich.

Use Case

Eine Aufgabe, bei der eine Behörde KI-Agenten einsetzt oder in Zukunft einsetzen will. Zum Beispiel ein Arbeitsablauf oder ein Teil davon.

Data Steward

Diese Person betreut die Daten einer Behörde im Alltag. Sie arbeitet beim Chief Data Officer. Dazu gehört:

  • die Schnittstellen zu den Daten einrichten und pflegen
  • festlegen, wer auf welche Daten zugreifen darf
  • auf die Qualität der Daten achten
  • überwachen, ob die Daten verfügbar sind und wie sie genutzt werden

Service Owner

Diese Person ist verantwortlich für die KI-Agenten in einem bestimmten Arbeitsbereich.

Sandbox (Testumgebung)

Ein abgesicherter digitaler Testraum. Hier testen Behörden Software, ohne echte Daten zu gefährden.

AI Transformation Office

Eine zentrale Stelle in einer Behörde, die nah an der Leitung arbeitet. Sie steuert den Einsatz von KI in der ganzen Behörde. Sie gibt zum Beispiel Standards und Methoden vor. Sie unterstützt außerdem die Fachbereiche mit Fachwissen. Für die einzelnen KI-Agenten bleiben die Fachbereiche verantwortlich.

AI Transformation Office

Eine zentrale Stelle in einer Behörde, die nah an der Leitung arbeitet. Sie steuert den Einsatz von KI in der ganzen Behörde. Sie gibt zum Beispiel Standards und Methoden vor. Sie unterstützt außerdem die Fachbereiche mit Fachwissen. Für die einzelnen KI-Agenten bleiben die Fachbereiche verantwortlich.

Change-Multiplikatoren

Beschäftigte, die den digitalen Wandel in ihren Behörden begleiten. Sie unterstützen Kollegen und Kolleginnen.

Peer-Coaching

Beschäftigte tauschen Wissen aus und lernen voneinander. Dabei sind alle gleichberechtigt.

API (Schnittstelle)

Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.

Use Case

Eine Aufgabe, bei der eine Behörde KI-Agenten einsetzt oder in Zukunft einsetzen will. Zum Beispiel ein Arbeitsablauf oder ein Teil davon.

KPI

Eine Kennzahl, mit der Behörden den Erfolg oder den Fortschritt einer Maßnahme objektiv messen.