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AlphaDas Agentic AI Framework ist ein erster Vorschlag zur Diskussion. Ihr Feedback ist willkommen.

Beschaffung und Betrieb

Zielzustand

Die Behörde verfügt über ein Betriebsmodell für agentische Systeme, das Entwicklung, Freigabe, Betrieb, Überwachung, Änderung und Stilllegung über den gesamten Lebenszyklus regelt. Zentrale Plattformkomponenten können (behörden-) übergreifend betrieben werden; die fachliche Verantwortung für konkrete Agenten und Prozesse bleibt bei den zuständigen Organisationseinheiten.

Beschaffung und Verträge stellen sicher, dass Modelle, Plattformen und weitere Komponenten austauschbar, auditierbar und technisch integrierbar bleiben. Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern werden durch offene , definierte und modulare Beschaffung begrenzt bzw. gesteuert.

Designprinzip 15

AgentOps statt einmaliger Abnahme

Agentische Systeme benötigen einen kontinuierlichen Betriebs- und Freigabeprozess. Änderungen an Modellen, , Daten oder Rahmenbedingungen können die Qualität und das Verhalten eines Agenten positiv oder negativ verändern und deshalb eine erneute Bewertung erforderlich machen.

Designprinzip 16

Beschaffung folgt der modularen Architektur

Alle sollten technisch voneinander trennbar bleiben. Dabei müssen nicht zwangsläufig unterschiedliche Anbieter eingesetzt werden; entscheidend ist, dass einzelne Komponenten später ersetzt werden können.

Designprinzip 17

Kontrollierter Rollout statt Big Bang

Neue Agenten starten zunächst mit begrenztem statt vollumfänglichem . Sie beginnen im Testbetrieb mit einer anschließenden Erweiterung ihrer Kompetenzen in mehreren Etappen. Weitergehende Rechte und stärker automatisierte Prozessschritte werden freigegeben und erweitert, wenn sich Zuverlässigkeit und Betriebsverhalten im realen Einsatz erwiesen haben.

Designprinzip 18

Fallback ist Teil des Designs

Kritische Prozesse müssen auch dann weitergeführt werden können, wenn ein Agent, Modell oder externer Dienst ausfällt. Agenten müssen deshalb deaktivierbar sein und Rückfallprozesse bestehen, um laufende Vorgänge an „Reserve-Agenten“, Menschen oder konventionelle Verfahren übergeben zu können.

Designprinzip 19

Flexible Bereitstellung

Der Betrieb von KI-Agenten und der dafür benötigten Recheninfrastruktur kann zentral oder dezentral, oder in der erfolgen, sofern die Sicherheits- und Souveränitätsanforderungen für den jeweiligen Anwendungsfall erfüllt sind. Die des Agenten wird davon getrennt bestimmt.

Designprinzip 20

Transparente Kostensteuerung

Die Nutzung von Plattformleistungen wird transparent verrechnet. Budgets für Agenten begrenzen Token- oder , wenn nach diesem verrechnet wird. Dabei werden Verbräuche über alle Betriebsorte hinweg nach einheitlichem Standard erfasst und zugeordnet (). und eine schützen vor Überlastung (z. B. durch unbeabsichtigte Agenten-Schleifen).

Feedback geben

Das Framework ist ein erster Vorschlag. Ihr Feedback hilft dabei, ihn weiterzuentwickeln.

Hinweis

Ihr Feedback wird automatisch auf opencode.de veröffentlicht.

Geben Sie keine persönlichen Daten ein, zum Beispiel Name oder Adresse. Schreiben Sie so genau wie möglich, worum es Ihnen geht.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

API (Schnittstelle)

Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.

Exit-Szenario

Ein Plan dafür, wie eine Behörde einen IT-Dienst oder einen Anbieter wechseln kann. Die Behörde macht diesen Plan, bevor ein Wechsel nötig ist. So gehen beim Wechsel keine Daten verloren und die Arbeit kann weiterlaufen.

Tools (Werkzeuge)

Ein KI-Agent kann diese Zusatzprogramme oder Funktionen nutzen. Damit erledigt er bestimmte Aufgaben. Er kann zum Beispiel Abläufe planen, Dateien erstellen oder nach etwas suchen.

Plattformbausteine

Diese technischen Bausteine lassen sich immer wieder verwenden. Aus ihnen können Behörden digitale Angebote schnell und einheitlich aufbauen.

Handlungsspielraum

Alles, was ein KI-Agent in einem Use Case tun darf. Dazu gehört:

  • wie selbstständig er entscheiden darf
  • welche Aufgaben und Aktionen er ausführen darf
  • auf welche Systeme und Daten er zugreifen darf

On-Premises

Eine Behörde betreibt ihre Software auf eigenen Servern, zum Beispiel im eigenen Rechenzentrum. Das Gegenteil ist die Cloud: Dort läuft die Software auf Servern eines externen Anbieters.

Cloud

Ein Angebot, bei dem man Computer-Leistungen über das Internet nutzt. Die Daten und Programme liegen dabei nicht auf dem eigenen Computer, sondern auf Computern von einem Anbieter.

Man kann zum Beispiel nutzen:

  • Speicherplatz für Daten
  • Programme
  • die Rechenkraft von Computern, etwa um große Datenmengen zu verarbeiten

Man kann je nach Bedarf mehr oder weniger von diesen Leistungen nutzen.

Schutzklasse

Die Schutzklasse sagt, wie streng ein KI-Agent gesichert und überwacht werden muss. Die Behörde bestimmt sie aus zwei Dingen: dem Wirkungsprofil und dem Handlungsspielraum. Je größer der mögliche Schaden und je mehr der KI-Agent darf, desto höher die Schutzklasse.

Compute-Verbrauch

Wie viel Rechenleistung und Energie KI-Agenten verbrauchen.

FinOps

Die kontinuierliche Kontrolle und Optimierung aller Kosten für digitale Ressourcen und Cloud-Dienste.

Rate-Limiting

Ein System darf in einer bestimmten Zeit nur eine begrenzte Zahl an Anfragen verarbeiten. Das verhindert, dass es überlastet wird.

Laststeuerung

Bei der Laststeuerung werden Anfragen an ein System gezielt verteilt. So wird das System nicht überlastet und arbeitet gleichmäßig schnell.