Glossar
Eine Liste mit Fachbegriffen. Zu jedem Fachbegriff gibt es eine kurze Erklärung.
A
- Accountability by Design
Für jeden KI-Agenten gibt es eine Stelle in der Behörde, die für ihn verantwortlich ist. Die Vorgaben für den KI-Agenten sind von Anfang an in der Technik hinterlegt, zum Beispiel seine Rechte, sein Spielraum, die Prüfpunkte und sein Budget. Außerdem lässt sich jederzeit nachvollziehen, was der KI-Agent getan hat.
- Agenten-Design
Bezeichnet den Prozess, das Verhalten von KI-Agenten zu planen. Dabei legt man fest, welche Fähigkeiten, Aufgaben, Rollen und Regeln ein KI-Agent bekommt.
- Agenten-Harness
Durch den Agenten-Harness können KI-Agenten andere Programme und Daten nutzen. So können KI-Agenten Aufgaben erledigen und nicht nur Texte schreiben. Im Harness ist auch festgelegt, welche Programme und Daten ein KI-Agent nutzen darf.
- Agentenmandat
Jeder KI-Agent hat ein Agentenmandat. Darin steht zum Beispiel:
- welche Aufgabe der KI-Agent hat
- was er nicht tun darf
- an welchen Stellen ein Mensch zustimmen muss
- welche Systeme und Programme er verwenden darf
- welche Daten er nutzen darf
- Agentenregister
Eine Liste aller KI-Agenten einer Behörde. Darin stehen zum Beispiel ihre Aufgaben, ihre Zugriffs-Rechte und verantwortliche Personen. Später soll es auch ein gemeinsames für alle Behörden geben.
- Agentensilo
Der Zustand, wenn verschiedene KI-Agenten isoliert voneinander arbeiten und keine Informationen austauschen können.
- Agentic AI Hub
Ein Programm des BMDS. Darin testen Kommunen KI-Agenten von Start-ups in Pilotprojekten. Lösungen, die sich bewähren, sollen auch andere Kommunen übernehmen können.
- Agentische KI
KI-Systeme, die Aufgaben weitgehend selbstständig lösen. Sie planen selbst, welche Schritte nötig sind, und erledigen diese Schritte. Solche Systeme heißen auch KI-Agenten.
- AgentOps
Methoden, und Abläufe, um KI-Agenten zu verwalten und zu überwachen.
- AgentOps-Leitung
Eine Person oder Stelle, die dafür sorgt, dass KI-Systeme und KI-Agenten im laufenden Betrieb zuverlässig funktionieren. Dazu gehört:
- die KI-Systeme ständig überwachen
- bei Störungen schnell handeln und die Probleme lösen
- die Arbeit der Verantwortlichen für die einzelnen Dienste abstimmen
- dafür sorgen, dass die vorhandenen Mittel sinnvoll genutzt werden
- AI Transformation Office
Eine zentrale Stelle in einer Behörde, die nah an der Leitung arbeitet. Sie steuert den Einsatz von KI in der ganzen Behörde. Sie gibt zum Beispiel Standards und Methoden vor. Sie unterstützt außerdem die Fachbereiche mit Fachwissen. Für die einzelnen KI-Agenten bleiben die Fachbereiche verantwortlich.
- API (Schnittstelle)
Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.
- API-first
Ansatz, bei dem die zuerst entwickelt wird und alle anderen Teile der Software darauf aufbauen.
- API-Gateway
Ein zentraler Eingang für alle Programme, die eine Plattform benutzen wollen. Alle Anfragen laufen darüber. Dort wird geprüft, wer zugreifen darf, und die Anfrage wird an die richtige Stelle weitergeleitet.
- Assurance Tools
Prüfprogramme, die KI-Systeme automatisch kontrollieren. Sie prüfen, ob KI-Systeme sicher, fair und richtig arbeiten. Und ob sie die Regeln zum Datenschutz einhalten.
- Audit
Eine genaue Prüfung. Dabei prüfen unabhängige Fachleute ein KI-System nach einem festen Plan. Sie kontrollieren, ob das KI-System alle Vorgaben und Regeln einhält.
- Audit-Artefakte
Gespeicherte Dokumente, wie Nachweise und Protokolle. Mit ihnen lässt sich später vollständig prüfen, wie ein KI-System gearbeitet hat.
- Autonomiegrad
Wie selbstständig ein KI-Agent entscheiden und handeln darf. Der Autonomiegrad gilt nicht für den ganzen KI-Agenten, sondern für einzelne Schritte in einem Arbeitsablauf. Je größer das Risiko bei einem Schritt und je schwerer ein Fehler dort rückgängig zu machen ist, desto weniger darf der KI-Agent allein tun.
B
- Backend
Die Arbeit in der Verwaltung, die im Hintergrund stattfindet, ohne direkten Kontakt nach außen. Dazu gehört zum Beispiel, Anträge zu bearbeiten oder KI-Agenten zu steuern und zu überwachen.
- Basis-Agenten-Stack
Alle Software, die eine Behörde braucht, um KI-Agenten sicher zu betreiben.
- Bias (Verzerrung)
Ein KI-Agent lernt aus großen Mengen an Daten. Wenn diese Daten einseitig sind, trifft die KI einseitige oder unfaire Entscheidungen. Zum Beispiel benachteiligt sie bestimmte Gruppen von Menschen.
- Bundesportal
Eine zentrale Website der Verwaltung. Dort finden Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen Informationen zu Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen. Von dort kommt man auch zu Online-Anträgen.
- BundID
Ein zentrales Nutzerkonto des Staates. Damit können sich Bürgerinnen und Bürger bei Online-Angeboten der Verwaltung anmelden und ausweisen.
- Bürgerservice-Lotse und Bürgerservice-Lotsin
Eine Person, die den Erstkontakt mit Bürgerinnen und Bürgern übernimmt. Sie vermittelt zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Services.
C
- CERT-Strukturen
Teams aus Experten, die sich um IT-Sicherheitsvorfälle und digitale Angriffe kümmern. Sie greifen sofort ein und verhindern Schaden.
- Change-Multiplikatoren
Beschäftigte, die den digitalen Wandel in ihren Behörden begleiten. Sie unterstützen Kollegen und Kolleginnen.
- Chief AI Officer
Diese Person ist zuständig für alles, was mit KI zu tun hat. Dazu gehört:
- festlegen, welche Ziele die Organisation mit KI erreichen will (KI-Strategie)
- Regeln für den Umgang mit KI aufstellen (KI-Governance)
- entscheiden, welche KI-Projekte und KI-Anwendungen die Organisation umsetzt
Die Person ist verantwortlich dafür, wie eine Organisation KI nutzt. Sie muss erklären können, was der Einsatz von KI bringt und welche Risiken er hat.
- Chief Data Officer
Diese Person ist verantwortlich für alle Daten der Behörde. Sie entscheidet:
- wie die Behörde mit ihren Daten arbeiten will (Datenstrategie)
- welche Daten am wichtigsten sind (Kerndatensätze)
- wie die wichtigsten Daten einheitlich aufbereitet werden, damit andere sie gut nutzen können (Datenprodukte)
- welche Regeln es für den Umgang mit Daten gibt (Daten-Governance)
- Cloud
Ein Angebot, bei dem man Computer-Leistungen über das Internet nutzt. Die Daten und Programme liegen dabei nicht auf dem eigenen Computer, sondern auf Computern von einem Anbieter.
Man kann zum Beispiel nutzen:
- Speicherplatz für Daten
- Programme
- die Rechenkraft von Computern, etwa um große Datenmengen zu verarbeiten
Man kann je nach Bedarf mehr oder weniger von diesen Leistungen nutzen.
- Compute-Verbrauch
Wie viel Rechenleistung und Energie KI-Agenten verbrauchen.
- Confidential Computing
Diese Technik schützt Daten auch während ein Computer mit ihnen arbeitet. Daten sind meist nur geschützt, wenn sie gespeichert oder verschickt werden. Bei Confidential Computing werden die Daten in einem abgeschirmten Bereich des Computers verarbeitet. Niemand sonst kann darauf zugreifen, auch nicht der Anbieter der .
D
- Data Steward
Diese Person betreut die Daten einer Behörde im Alltag. Sie arbeitet beim . Dazu gehört:
- die zu den Daten einrichten und pflegen
- festlegen, wer auf welche Daten zugreifen darf
- auf die Qualität der Daten achten
- überwachen, ob die Daten verfügbar sind und wie sie genutzt werden
- Daten-Retention
Eine feste Regel dafür, wie lange Behörden Daten speichern. Sie legt fest:
- wie lange Behörden Daten mindestens aufbewahren müssen
- wann Behörden Daten spätestens löschen müssen
- Datenbroker
Ein Dienst, der Datenabfragen zwischen Behörden vermittelt. Ein KI-Agent fragt beim Datenbroker an. Der Datenbroker holt die Daten bei der zuständigen Stelle und gibt sie zurück. Die Daten bleiben bei der Behörde, die für sie zuständig ist. Der Datenbroker speichert sie nicht dauerhaft.
- Deutschland-App
Eine zentrale App für Smartphones und Tablets, über die Bürgerinnen und Bürger in Zukunft auf Leistungen der Verwaltung zugreifen können.
- Deutschland-Stack
Eine nationale Technologie-Plattform für die digitale Verwaltung in Bund, Ländern und Kommunen. Stack ist Englisch und bedeutet Stapel. Gemeint sind Technik-Bausteine, die aufeinander aufbauen. Dazu gehören:
- die technische Grundlage
- Ziele und Regeln
- konkrete Projekte und Produkte
Durch diese Bausteine kann Deutschland die Kontrolle über die Technik behalten und ist nicht von einzelnen Anbietern abhängig.
- digitale Brieftasche („d-you“)
Eine App, in der man digitale Nachweise speichert. Zum Beispiel den Personalausweis oder den Führerschein. Mit der App kann man sich auch online ausweisen. d-you ist die deutsche Umsetzung der europäischen digitalen Brieftasche (EUDI-Wallet).
- Digitale Souveränität
Die Fähigkeit eines Staates oder einer Organisation, selbst über digitale Technik zu bestimmen. Gemeint sind Software, Geräte und Daten. Digital souverän ist, wer die Kontrolle über diese Technik behält. Er ist nicht von einzelnen Anbietern abhängig und kann sie bei Bedarf wechseln.
- DSB
Diese Person achtet darauf, dass eine Behörde alle Regeln zum Datenschutz einhält. Sie berät die Behörde bei Fragen dazu. Die Person arbeitet unabhängig. Jede Behörde muss sie besetzen.
E
- Exit-Szenario
Ein Plan dafür, wie eine Behörde einen IT-Dienst oder einen Anbieter wechseln kann. Die Behörde macht diesen Plan, bevor ein Wechsel nötig ist. So gehen beim Wechsel keine Daten verloren und die Arbeit kann weiterlaufen.
F
- Fallback-Prozesse
Ein Ablauf, der vorher für den Fall festgelegt wird, dass ein digitales System oder ein KI-Agent ausfällt oder Fehler macht. Der Ablauf startet automatisch oder wird von Hand gestartet. Die Arbeit läuft sicher weiter. Die Daten bleiben richtig und vollständig.
- Fallnavigator und Fallnavigatorin
Person, die Bürgerinnen und Bürger bei umfangreichen Anliegen begleitet. Gemeint sind Anliegen mit vielen Schritten, für die mehrere Behörden zuständig sind. Die Person ist dabei die feste Ansprechperson.
- FinOps
Die kontinuierliche Kontrolle und Optimierung aller Kosten für digitale Ressourcen und Cloud-Dienste.
- Frontend
Der Teil der Verwaltung, der direkt mit Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen zu tun hat, zum Beispiel am Telefon, am Schalter oder online.
- Function Calling (Werkzeugaufruf)
Eine Fähigkeit von KI-Sprachmodellen, andere Programme zu nutzen. Das entscheidet, welches Programm es braucht. Es erstellt eine genaue Anweisung, die das Programm versteht. Das Programm führt die Anweisung aus und gibt das Ergebnis an das zurück.
G
- Generative KI
KI-Systeme, die auf Anweisung neue Inhalte wie Texte, Bilder, Tabellen oder Programmcode erstellen.
- Governance as Code
Ein Ansatz, bei dem Regeln und Grenzen für KI-Agenten im Programmcode stehen. Ein KI-Agent kann sie deshalb nicht ignorieren.
- Guardrails (Leitplanken)
Technische und organisatorische Regeln. Die Regeln verhindern, dass ein KI-System unerwünschte oder falsche Antworten gibt oder Handlungen ausführt.
- Guidelines (Leitlinien)
Schriftliche Empfehlungen und Orientierung dafür, wie Menschen KI-Systeme und Arbeitsabläufe gut und verantwortungsvoll nutzen.
H
- Halluzinationen
Wenn ein KI-Modell falsche oder erfundene Informationen ausgibt.
Manche KI-Systeme sollen nur mit bestimmten Datenquellen arbeiten. Bei ihnen gilt auch das als Halluzination, was nicht in diesen Datenquellen steht. Das gilt auch, wenn die Information aus dem Training des Modells stammt.
- Handlungsspielraum
Alles, was ein KI-Agent in einem tun darf. Dazu gehört:
- wie selbstständig er entscheiden darf
- welche Aufgaben und Aktionen er ausführen darf
- auf welche Systeme und Daten er zugreifen darf
- Human-in-Control
Ein Grundsatz für den Einsatz von KI und anderen automatischen Systemen: Menschen haben immer die letzte Verantwortung und das letzte Recht zu entscheiden.
- Human-in-the-Loop
Eine Arbeitsweise, bei der ein Mensch die Ergebnisse einer KI prüft, bevor sie umgesetzt werden. Der Mensch kann ein Ergebnis freigeben, ändern oder ablehnen. Erst danach geht der Ablauf weiter.
- Human-on-the-Loop
Eine Arbeitsweise, bei der eine KI Aufgaben selbstständig erledigt. Der Mensch muss die Ergebnisse nicht prüfen und freigeben. Er beobachtet aber den Ablauf und kann jederzeit eingreifen.
I
- Incident-Management
Ein festgelegter Ablauf für IT-Störungen und Sicherheitsvorfälle. Der Ablauf regelt, wie ein Problem schnell erkannt und behoben wird. Danach wird ausgewertet, wie es dazu kam.
- ISB
Person, die dafür sorgt, dass die Informationen und IT-Systeme einer Organisation sicher sind, zum Beispiel vor Angriffen oder Ausfällen. Dafür plant sie Schutzmaßnahmen, prüft sie regelmäßig und verbessert sie.
J
- JSON
Ein einfaches, weltweit genutztes Textformat, mit dem Computer Daten strukturiert untereinander austauschen.
K
- KI-Agent
Ein Programm, das Aufgaben selbstständig löst. KI-Agenten planen selbst, welche Schritte nötig sind, und erledigen diese Schritte. Sie können Dokumente lesen, Texte und Bilder erstellen und selbst Programme benutzen.
- KI-Auditor und KI-Auditorin
Eine Person, die KI-Agenten prüft. Sie prüft, ob KI-Agenten alle Regeln einhalten und ob entstehen.
- KI-Transparenzregister
In diesem öffentlichen Verzeichnis geben Behörden an, wofür sie KI nutzen.
- KI-VO (AI Act)
Die KI-Verordnung ist ein Gesetz der EU. Sie legt Regeln für den Einsatz von KI fest. Alle müssen sich an diese Regeln halten. Die Regeln sollen dafür sorgen, dass KI sicher und fair eingesetzt wird.
- KIPITZ
KI-Plattform des ITZBund. Der ITZBund ist der IT-Dienstleister der Bundesverwaltung. Über KIPITZ können Behörden des Bundes KI-Sprachmodelle nutzen und eigene KI-Anwendungen testen und einführen. Die Plattform läuft in Rechenzentren des Bundes.
- KPI
Eine Kennzahl, mit der Behörden den Erfolg oder den Fortschritt einer Maßnahme objektiv messen.
L
- Laststeuerung
Bei der Laststeuerung werden Anfragen an ein System gezielt verteilt. So wird das System nicht überlastet und arbeitet gleichmäßig schnell.
- Law as Code
Ansatz, bei dem Gesetze und Vorschriften zusätzlich als Programmcode geschrieben werden. So können Computer sie lesen und sie automatisch anwenden.
- Leadership Persistence
Die Leitungsebene treibt den digitalen Wandel dauerhaft voran. Sie bleibt dabei, auch wenn es schwierig wird.
- Leadership-Safety
Schulungs- und Orientierungsangebote, die Führungskräften Sicherheit im Umgang mit neuen Technologien und Rollen geben.
- Least Privilege-Prinzip
Der Grundsatz, dass Personen und Systeme nur genau die Zugriffsrechte erhalten, die sie für ihre Aufgabe unbedingt benötigen.
- Legacy-Systeme
Ältere IT-Anwendungen und Infrastrukturen, die seit langem im Einsatz sind. Diese Anwendungen sind meist stark in die alltäglichen Arbeitsprozesse integriert.
- Live-Betrieb
Der reguläre, tägliche Einsatz einer Software im Dienstbetrieb.
- LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
- LLM-basiertes Parsing
Beim LLM-basierten Parsing sucht eine KI die gewünschten Informationen aus Dokumenten heraus und ordnet sie. Dafür nutzt sie ein . Diese Art von Parsing ist auch möglich, wenn die Dokumente keine feste Form haben, zum Beispiel bei Briefen oder eingescannten Formularen.
- LLM-Endpunkte
zu großen . Über einen LLM-Endpunkt schickt ein Programm eine Anfrage an ein . Das schickt eine Antwort zurück.
- Low-Code- / No-Code-Plattformen
Mit Low-Code- und No-Code-Plattformen kann man eigene Programme bauen, ohne viel programmieren zu können. Man setzt die Programme aus fertigen Bausteinen zusammen. Bei No-Code braucht man gar keine Programmierkenntnisse. Bei Low-Code braucht man nur wenige.
M
- MaKI
Marktplatz der KI-Möglichkeiten. Eine Online-Plattform, auf der Behörden zeigen, welche KI-Anwendungen sie nutzen oder planen. Andere Behörden finden dort Lösungen und Erfahrungen, die sie übernehmen können. So muss nicht jede Behörde alles selbst entwickeln. Zum MaKI gehört auch das .
- Maschinenlesbare Daten
Informationen, die von Computern ohne menschliches Zutun direkt gelesen, verstanden und weiterverarbeitet werden können.
- MCP
Model Context Protocol. Ein offener Standard, über den KI-Agenten andere Programme und Datenquellen nutzen können. Weil viele Anbieter diesen Standard nutzen, passen KI-Agenten und Programme von verschiedenen Anbietern zusammen.
- Modellagnostik
Ein System ist modellunabhängig, wenn es mit verschiedenen KI-Modellen arbeiten kann. Das Modell lässt sich austauschen. Behörden sind nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden.
- Modelloutput
Das Ergebnis, der Text oder die Antwort, die ein KI-Modell ausgibt.
- Monitoring
Die dauerhafte Überwachung von KI-Systemen in Echtzeit, um Fehler oder Abweichungen sofort zu erkennen.
- Multi-Agenten-Systeme
Ein Verbund mehrerer KI-Agenten. Sie arbeiten zusammen. Jeder KI-Agent hat eine bestimmte Teilaufgabe.
N
- NOOTS
National-Once-Only-Technical-System. Ein technisches System, über das Behörden Daten aus direkt untereinander austauschen können. So müssen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen ihre Daten der Verwaltung nur einmal mitteilen. NOOTS ist Teil der .
O
- On-Premises
Eine Behörde betreibt ihre Software auf eigenen Servern, zum Beispiel im eigenen Rechenzentrum. Das Gegenteil ist die : Dort läuft die Software auf Servern eines externen Anbieters.
- Once-Only
Grundsatz, nach dem Bürgerinnen und Bürger der Verwaltung ihre Daten nur einmal mitteilen müssen. Brauchen andere Behörden die Daten später, fragen sie sie bei der Behörde ab, die die Daten schon hat.
- Open Source
Software, deren Programmcode öffentlich sichtbar ist. Alle dürfen ihn lesen, nutzen, prüfen und weiterentwickeln.
- openCode
Eine gemeinsame Plattform der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Dort teilt und entwickelt die Verwaltung Open-Source-Software.
- Orchestrierung
Mehrere digitale Abläufe oder KI-Systeme arbeiten zusammen. Dieses Zusammenspiel wird gezielt gesteuert und koordiniert.
- Orchestrierungslayer
Eine Ebene, die einen Fall über die Grenzen von Behörden hinweg steuert. Sie verbindet Fachverfahren, , KI-Agenten und Menschen. So bleibt bei jedem Fall klar, wer gerade zuständig ist und was bisher passiert ist.
Diese Ebene kann eine gemeinsame Plattform sein. Sie kann auch aus gemeinsamen Regeln und bestehen, an die sich alle Beteiligten halten.
- Outcome-/Impact-Orientierung
Wirkungsorientierung. Ein Grundsatz, nach dem sich die Arbeit der Verwaltung an ihrem Ergebnis ausrichtet und nicht nur an festen Abläufen. Wenn die Verwaltung nach diesem Grundsatz handelt, fragt sie nicht nur: Haben wir alles richtig gemacht? Sondern auch: Was bewirkt unsere Arbeit für die Menschen?
P
- Parquet
Ein Format, um große Datenmengen zu speichern. Die Daten lassen sich damit schnell durchsuchen und auswerten.
- Peer-Coaching
Beschäftigte tauschen Wissen aus und lernen voneinander. Dabei sind alle gleichberechtigt.
- Peer-to-Peer
Gleichberechtigte arbeiten direkt zusammen und vernetzen sich. Dazwischen gibt es keine Hierarchieebenen.
- Plattformbausteine
Diese technischen Bausteine lassen sich immer wieder verwenden. Aus ihnen können Behörden digitale Angebote schnell und einheitlich aufbauen.
- Policy-Enforcement
Technik, die festgelegte Regeln für KI-Agenten automatisch durchsetzt. Ein KI-Agent kann dann nichts tun, was die Regeln verbieten.
- Post-Market-Monitoring
KI-Systeme werden im laufenden Einsatz ständig beobachtet. Unerwartete Risiken werden früh erkannt.
- Prompt
Ursprünglich waren Prompts Befehle in einem Computersystem. Heute sind damit vor allem Anweisungen oder Fragen in Textform gemeint, die man einem KI-Modell gibt.
- Prompt Injection
Jemand versucht, eine KI zu manipulieren. Dafür gibt die Person der KI heimlich Anweisungen, zum Beispiel als versteckten Text in einem Dokument.
- Promptbasiert
Über einen gesteuert, also über eine Anweisung in Textform an ein KI-Modell.
- Provenance by Design
Systeme werden so gebaut, dass sich bei wichtigen Daten nachvollziehen lässt:
- woher sie stammen
- wann sie abgerufen wurden
- wie sie verändert wurden
- Push- und Pull-Aufsicht
Bei dieser Aufsicht wirken zwei Wege zusammen: Es ist im Ablauf festgelegt, an welchen Stellen ein Mensch prüfen oder zustimmen muss (Push). Außerdem kontrollieren Menschen das System selbst (Pull).
R
- RAG
Retrieval-Augmented Generation. Bei diesem Verfahren sucht ein KI-Sprachmodell in einer festgelegten Wissensquelle nach passenden Informationen. Die Antwort beruht dann auf dieser Quelle.
- Rate-Limiting
Ein System darf in einer bestimmten Zeit nur eine begrenzte Zahl an Anfragen verarbeiten. Das verhindert, dass es überlastet wird.
- Rechte-Akkumulation
Eine Person oder ein System sammelt mit der Zeit ungewollt immer mehr Zugriffsrechte. Zum Beispiel weil neue Rechte dazukommen, alte aber nicht entfernt werden.
- Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
- Registerdaten
Offizielle Informationen oder Daten. Sie sind rechtssicher in staatlichen Verzeichnissen und gespeichert.
- Registermodernisierung
Ein Vorhaben von Bund und Ländern. Behörden sollen Daten aus untereinander austauschen können. Dazu gehören zwei Teile:
- eine gemeinsame Nummer für jede Person, damit Behörden ihre Daten in verschiedenen eindeutig zuordnen können. Dafür wird die Steuer-Identifikationsnummer benutzt.
- ein technisches System für den Austausch der Daten. Es heißt .
Das Ziel ist das Einmal-Prinzip: Bürgerinnen und Bürger sollen Nachweise nicht mehr selbst von einer Behörde zur anderen bringen müssen. Die Registermodernisierung ist noch nicht fertig.
- Reskilling
Beschäftigte lernen gezielt, was sie für neue Aufgaben und Rollen im digitalen Wandel brauchen.
- Rollout-Promotoren
Personen, die die Einführung einer neuen Lösung in einer Organisation aktiv fördern und positiv begleiten.
- Rulemaps
Diese Übersichten zeigen, wie aus rechtlichen Vorschriften einzelne Arbeitsschritte werden.
S
- Sandbox (Testumgebung)
Ein abgesicherter digitaler Testraum. Hier testen Behörden Software, ohne echte Daten zu gefährden.
- Schutzklasse
Die Schutzklasse sagt, wie streng ein KI-Agent gesichert und überwacht werden muss. Die Behörde bestimmt sie aus zwei Dingen: dem und dem . Je größer der mögliche Schaden und je mehr der KI-Agent darf, desto höher die Schutzklasse.
- Scoring
Ein Programm bewertet Handlungen oder Personen mit einer Punktzahl.
- Scouting- und Aktualisierungsprozess
Ablauf, mit dem eine Behörde regelmäßig beobachtet, was sich bei KI-Technik ändert. Sie prüft neue KI-Modelle und Anbieter. Sie bringt ihre Systeme auf den neuesten Stand.
- Service Owner
Diese Person ist verantwortlich für die KI-Agenten in einem bestimmten Arbeitsbereich.
- Shared Services
Zentrale Dienstleistungen oder IT-Lösungen, die von mehreren Behörden gemeinsam genutzt werden.
- SPARK
SPARK steht für Schnellere Planung und Realisierung durch KI. Es ist ein Projekt des BMDS. Darin wurden KI-Werkzeuge für Planungs- und Genehmigungsverfahren entwickelt, zum Beispiel für große Bauvorhaben. Die sind , andere Behörden dürfen sie also übernehmen.
- Stabstelle
Eine Stelle, die zu keiner Abteilung gehört. Sie arbeitet direkt für die Leitung einer Behörde. Sie berät die Leitung und kümmert sich um Themen, die die ganze Behörde betreffen.
- Stakeholder
Alle Personen oder Gruppen, die von einem Projekt betroffen sind oder ein berechtigtes Interesse daran haben.
- Structured Output
Wenn eine KI ihre Ergebnisse in einem genau vorgegebenen Format ausgibt. Computer können dieses Format direkt lesen.
T
- Target Operating Model (Zielbetriebsmodell)
Eine Beschreibung, die zeigt, wie eine Organisation in Zukunft aussehen soll. Sie legt fest, wie Aufgaben, Rollen und Abläufe am besten zusammenwirken.
- Tech Stack
Alle technischen Bausteine, mit denen Software entwickelt und betrieben wird. Dazu gehören Programmiersprachen, Datenbanken, Server und KI-Modelle. Der Begriff wird auch für die gesamte Technik einer Organisation verwendet.
- Telemetrie
Ein System sammelt laufend Messwerte darüber, wie ein KI-Agent arbeitet. Zum Beispiel, wie lange er für eine Aufgabe braucht, wie viele Anfragen er stellt oder wie oft Fehler auftreten. So fällt früh auf, wenn sich ein KI-Agent anders verhält als erwartet.
- Token-Verbrauch
Die Menge an Text, den ein KI-Modell verarbeitet. Dieser Text wird in Tokens gezählt. Das sind kleine Stücke Text, zum Beispiel Wortteile. Mitgezählt wird sowohl der Text, den das Modell bekommt, als auch der Text, den es schreibt. Je mehr Tokens ein KI-Modell verarbeitet, desto höher sind meist die Kosten und der Rechenaufwand.
- Tool-Factory
Eine Umgebung, in der Fachbereiche selbst Arbeitsabläufe für KI-Agenten zusammenstellen. Dafür brauchen sie keine Programmierkenntnisse.
- Tools (Werkzeuge)
Ein KI-Agent kann diese Zusatzprogramme oder Funktionen nutzen. Damit erledigt er bestimmte Aufgaben. Er kann zum Beispiel Abläufe planen, Dateien erstellen oder nach etwas suchen.
- Tracing
Jeder Arbeitsschritt eines KI-Agenten wird der Reihe nach aufgezeichnet. Zum Beispiel, welche Programme er benutzt und welche Ergebnisse er bekommt. So lässt sich später genau verfolgen, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist.
- Trust Layer
Ein technisches System, das dabei hilft, KI-Agenten sicher zu nutzen. Es zeigt, für wen ein KI-Agent arbeitet und was er tun darf. Diese Angaben stammen aus dem . Zum Trust Layer gehören auch Schutzmaßnahmen. Sie sorgen dafür, dass KI-Agenten die Regeln einhalten.
- Trust- und Authority-Mechanismen
Nur berechtigte Systeme dürfen Entscheidungen treffen. Technische und rechtliche Prüfungen sorgen dafür.
U
- Use Case
Eine Aufgabe, bei der eine Behörde KI-Agenten einsetzt oder in Zukunft einsetzen will. Zum Beispiel ein Arbeitsablauf oder ein Teil davon.
- User-Experience
Beschreibt alles, was eine Person erlebt, wenn sie eine Anwendung nutzt. Dazu gehört zum Beispiel, ob sie schnell finden, was sie suchen, ob sie alles verstehen und ob sie ihr Ziel ohne Umwege erreichen.
- User-Interface (Benutzeroberfläche)
Die optische Gestaltung von Elementen wie Buttons, Eingabe-Feldern und Menüs, über die Menschen ein Programm bedienen.
V
- Vektor-Embeddings
Die Grundlage, auf der arbeiten. Ein Wort oder ein Textabschnitt wird in eine lange Reihe von Zahlen umgewandelt. Die Zahlenreihen stehen für die Bedeutung. Wörter oder Textabschnitte mit ähnlicher Bedeutung bekommen Zahlenreihen, die dicht beieinander liegen. Dadurch kann eine Suche Inhalte nach Bedeutung finden, nicht nur nach dem genauen Wortlaut.
W
- Wirkungsprofil
Eine Einschätzung, wie groß der Schaden wäre, wenn bei einem etwas schiefgeht.
Z
- Zero-Trust (Null-Vertrauen-Politik)
Ein Sicherheitsprinzip, bei dem niemandem im Netzwerk automatisch vertraut wird. Jeder Zugriff wird geprüft.
- Zugriffsschicht
Zentrale zwischen Programmen und verschiedenen KI-Modellen. Alle Anfragen laufen darüber. Die Zugriffsschicht leitet jede Anfrage an ein passendes Modell weiter. So kann eine Behörde Modelle austauschen, ohne ihre Programme zu ändern.
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Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
Tools (Werkzeuge)
Ein KI-Agent kann diese Zusatzprogramme oder Funktionen nutzen. Damit erledigt er bestimmte Aufgaben. Er kann zum Beispiel Abläufe planen, Dateien erstellen oder nach etwas suchen.
API (Schnittstelle)
Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.
Cloud
Ein Angebot, bei dem man Computer-Leistungen über das Internet nutzt. Die Daten und Programme liegen dabei nicht auf dem eigenen Computer, sondern auf Computern von einem Anbieter.
Man kann zum Beispiel nutzen:
- Speicherplatz für Daten
- Programme
- die Rechenkraft von Computern, etwa um große Datenmengen zu verarbeiten
Man kann je nach Bedarf mehr oder weniger von diesen Leistungen nutzen.
Chief Data Officer
Diese Person ist verantwortlich für alle Daten der Behörde. Sie entscheidet:
- wie die Behörde mit ihren Daten arbeiten will (Datenstrategie)
- welche Daten am wichtigsten sind (Kerndatensätze)
- wie die wichtigsten Daten einheitlich aufbereitet werden, damit andere sie gut nutzen können (Datenprodukte)
- welche Regeln es für den Umgang mit Daten gibt (Daten-Governance)
API (Schnittstelle)
Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
Use Case
Eine Aufgabe, bei der eine Behörde KI-Agenten einsetzt oder in Zukunft einsetzen will. Zum Beispiel ein Arbeitsablauf oder ein Teil davon.
Bias (Verzerrung)
Ein KI-Agent lernt aus großen Mengen an Daten. Wenn diese Daten einseitig sind, trifft die KI einseitige oder unfaire Entscheidungen. Zum Beispiel benachteiligt sie bestimmte Gruppen von Menschen.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
API (Schnittstelle)
Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
KI-Transparenzregister
In diesem öffentlichen Verzeichnis geben Behörden an, wofür sie KI nutzen.
Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
Registermodernisierung
Ein Vorhaben von Bund und Ländern. Behörden sollen Daten aus Registern untereinander austauschen können. Dazu gehören zwei Teile:
- eine gemeinsame Nummer für jede Person, damit Behörden ihre Daten in verschiedenen Registern eindeutig zuordnen können. Dafür wird die Steuer-Identifikationsnummer benutzt.
- ein technisches System für den Austausch der Daten. Es heißt NOOTS.
Das Ziel ist das Einmal-Prinzip: Bürgerinnen und Bürger sollen Nachweise nicht mehr selbst von einer Behörde zur anderen bringen müssen. Die Registermodernisierung ist noch nicht fertig.
Cloud
Ein Angebot, bei dem man Computer-Leistungen über das Internet nutzt. Die Daten und Programme liegen dabei nicht auf dem eigenen Computer, sondern auf Computern von einem Anbieter.
Man kann zum Beispiel nutzen:
- Speicherplatz für Daten
- Programme
- die Rechenkraft von Computern, etwa um große Datenmengen zu verarbeiten
Man kann je nach Bedarf mehr oder weniger von diesen Leistungen nutzen.
Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
API (Schnittstelle)
Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.
Prompt
Ursprünglich waren Prompts Befehle in einem Computersystem. Heute sind damit vor allem Anweisungen oder Fragen in Textform gemeint, die man einem KI-Modell gibt.
Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
Register
Ein amtliches Verzeichnis, in dem der Staat bestimmte Daten speichert. Zum Beispiel das Melderegister mit Wohnadressen. Für jedes Register ist eine bestimmte Behörde zuständig.
NOOTS
National-Once-Only-Technical-System. Ein technisches System, über das Behörden Daten aus Registern direkt untereinander austauschen können. So müssen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen ihre Daten der Verwaltung nur einmal mitteilen. NOOTS ist Teil der Registermodernisierung.
Wirkungsprofil
Eine Einschätzung, wie groß der Schaden wäre, wenn bei einem Use Case etwas schiefgeht.
Handlungsspielraum
Alles, was ein KI-Agent in einem Use Case tun darf. Dazu gehört:
- wie selbstständig er entscheiden darf
- welche Aufgaben und Aktionen er ausführen darf
- auf welche Systeme und Daten er zugreifen darf
Tools (Werkzeuge)
Ein KI-Agent kann diese Zusatzprogramme oder Funktionen nutzen. Damit erledigt er bestimmte Aufgaben. Er kann zum Beispiel Abläufe planen, Dateien erstellen oder nach etwas suchen.
Open Source
Software, deren Programmcode öffentlich sichtbar ist. Alle dürfen ihn lesen, nutzen, prüfen und weiterentwickeln.
Agentenregister
Eine Liste aller KI-Agenten einer Behörde. Darin stehen zum Beispiel ihre Aufgaben, ihre Zugriffs-Rechte und verantwortliche Personen. Später soll es auch ein gemeinsames Register für alle Behörden geben.
LLM (Sprachmodell)
Ein KI-Modell, das mit riesigen Textmengen trainiert wurde. Es versteht menschliche Sprache und kann sie ausgeben.
Use Case
Eine Aufgabe, bei der eine Behörde KI-Agenten einsetzt oder in Zukunft einsetzen will. Zum Beispiel ein Arbeitsablauf oder ein Teil davon.
API (Schnittstelle)
Teil von einem Programm, über den andere Programme nach fest vereinbarten Regeln Daten abfragen oder senden.